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Projekte 2005/2006



Kranich-Gymnasium, Salzgitter

Salzgitter-Tafel

Das Projekt: Die Salzgitter Tafel ist eine Ausgabestelle von Lebensmitteln an Bedürftige. Gegründet wurde sie im Juli 1999 von Frau Marlies Pape, die vorher schon ein Jahr lang bei der Hildesheimer Tafel mitgeholfen hatte und fand, dass Salzgitter auch so eine Einrichtung bräuchte. Die Anfangskosten trug Marlies Pape zusammen mit Bekannten, die ebenfalls bei der Gründung dieser Tafel mithelfen wollten, selbst. Die Tafel ist ein eingetragener Verein - fast alle 60 Mitarbeiter arbeiten dort ehrenamtlich. Die Helfer/-innen der Tafel arbeiten ungefähr acht Stunden täglich. Morgens wird das Essen von den Fahrer/-innen aus den Geschäften abgeholt und anschließend sortiert. Im Anschluss daran beschließen die Helfer/-innen wie viel heute jede/-r Einzelne aufgrund der vorhandenen Menge an welchen Lebensmitteln erhält. Die Ausgabe des Essens findet von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Bevor man Lebensmittel von der Salzgitter Tafel erhält, muss man sich als Mitglied eintragen lassen. Hierfür wird geprüft, ob der/die Antragsteller/-in wirklich bedürftig ist. Ist dies der Fall, erhält man eine „Mitgliedskarte“. Auf dieser Karte stehen sowohl persönliche Daten als auch der erste Termin, ab wann man sich Lebensmittel von der Tafel abholen darf. Jede/-r darf nur einmal in der Woche kommen, da sonst die Lebensmittel nicht ausreichen würden. Tag und Uhrzeit werden auf der Karte eingetragen. Um die Kosten für die Miete der Räume und die Nebenkosten zu decken, bezahlt man pro Lebensmittelabholung einen Fixbetrag (ein bis zwei Personen 2€, mit bis zu drei Kindern 3€ und ab dem vierten Kind 4€).

Die Aktion: Als Humanitäres Projekt arbeiteten die Schüler/-innen des Kranich-Gymnasiums Salzgitter eine Woche lang intensiv bei der Salzgitter Tafel mit.

Die Hilfe: Insgesamt versorgt die Tafel pro Monat etwa 7000 Menschen. Natürlich reichen die verteilten Nahrungsmittel nicht für eine ganze Woche, aber sie sind eine große finanzielle Entlastung. Donnerstags, samstags und sonntags bleibt die Tafel geschlossen.

Infokasten:
SB-Märkte und Bäckereien schenken den Tafeln die Produkte, die in ein paar Tagen ihr Verfallsdatum erreichen bzw. die Brote und Brötchen vom Vortag, d.h. hauptsächlich die Lebensmittel, welche sonst weggeworfen werden würden.
Es gibt drei verschiedene Formen von Tafeln in Deutschland:
- Suppenküchen: Ausgabe von warmen Mahlzeiten
- Fahrzeuge, die Essen direkt zu Bedürftigen bringen
- Ausgabestellen von Lebensmitteln

 


Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium, Celle

Hilfe für Talsi, Lettland

Das Projekt: Pakistan, Weißrussland und Lettland: Die Not der Menschen ist in allen Regionen groß – das war den Schülerinnen und Schülern klar, als sie von verschiedenen Projekten der Hilfe des DRK hörten. Gemeinsam mit Christoph Bühring und zwei Mitarbeiter/-innen vom Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbandes Celle überlegten sie in einer Projektwoche vor Ostern, wie sie den Menschen in einer Region konkret Hilfe leisten könnten. Eine schwere Entscheidung für die Schüler/-innen, sich auf eine Region zu beschränken. Nach langen Überlegungen entschlossen sie sich, den Menschen in Lettland im Kreis Talsi zu helfen.

Die Aktionen: Die Schüler/-innen erstellten Poster und Flyer, die über die Situation vor Ort informierten und backten Kuchen, der am letzten Tag der Projektwoche in der Schule verkauft wurde. In der Innenstadt verteilten die Schüler/-innen ihre Infoflyer an die Celler Bürger und sammelten Geld. Innerhalb von zwei Tagen kamen so 500 € zusammen. Durch den Kreisverband des DRK in Celle unterstützt konnten zwei Schülerinnen in Begleitung von zwei ehrenamtlichen Mitarbeitern nach Talsi fliegen und das Geld vor Ort persönlich übergeben.

Die Hilfe: Mit ihren Spenden unterstützen die Schüler/-innen eine Suppenküche im Kreis Talsi. Das dortige Rote Kreuz hat ein Haus erworben, in welchem es Speisen für Bedürftige anbietet, Jugendliche betreut und eine Kleiderkammer unterhält. Mit dem gesammelten Geld werden jetzt die sanitären Anlagen instand gesetzt. Alleine hätte die Suppenküche dies nicht leisten können, weil sie von ihrem begrenzten Budget Lebensmittel kaufen muss, damit die Menschen vor Ort nicht verhungern.

 


Graf-Friedrich-Schule, Diepholz

Global Classroom

Das Projekt: Die Graf-Friedrich-Schule in Diepholz ist an der Global Classroom Partnership – www.globalclassroom.cz – zu der auch neben Schulen in Schweden, Tschechien, Shetland Island und Japan zwei Schulen in Südafrika gehören, beteiligt. Jährlich treffen sich etwa 100 Schüler/-innen aus allen beteiligten Schulen in einem der Partnerländer zur Global Classroom Conference. In diesem Jahr in Japan. Sie steht unter dem Thema Frieden. Es gibt u. a. ein Icebreaker-Camp in Hiroshima.

Der Austausch: Jede Gruppe bereitet eine zehnminütige Präsentation über Frieden im Hinblick auf Hiroshima, aber auch im Hinblick auf Erfahrungen aus dem eigenen Land vor. Dann diskutieren alle Beteiligten in national gemischten Gruppen. Die Verbindung von Wissenschaft und Frieden wird als ‚research’ erarbeitet und die Ergebnisse werden dem Plenum vorgestellt. Der dritte thematische Schwerpunkt lenkt das Augenmerk der Teilnehmer/-innen auf den Zusammenhang von Frieden und Familie. Hierzu erarbeiten die Teilnehmer/-innen ein kurzes Anspiel, in dem es vor allem um die Rechte der Kinder gehen soll.
Während der Konferenz leben die Schüler/-innen in Gastfamilien und lernen das Leben in den jeweiligen Ländern hautnah kennen. International gemischte Gruppen machen Exkursionen und erhalten so einen Einblick in die Kultur des besuchten Landes.
Aus der Partnerschaft ist u. a. ein Schüleraustausch mit Schulen in Kapstadt entstanden, der Schüler/-innen die Möglichkeit gibt, für drei Monate, sechs Monate oder für ein Jahr nach Südafrika bzw. Deutschland zu gehen.

Die Themen: Auf den Konferenzen und durch die Aufenthalte im Land hat sich der Blick für eines der größten Probleme Südafrikas geschärft: HIV/AIDS. Auch wenn in Deutschland die Zahlen der HIV-Infizierten und Erkrankten im Vergleich zu Südafrika äußerst gering sind, so besteht dennoch die Notwendigkeit, ein Bewusstsein für die Situation im eigenen Land und darüber hinaus für die Bedingungen in unserem Partnerland zu schaffen. Zur Verantwortung für den eigenen Körper gehört auch ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Sexualität, hinreichende Aufklärung und Präventionsarbeit. Zu diesem Themenkomplex kam die Frage nach gesunder Ernährung hinzu. Eine Sensibilisierung für den Umgang mit Nahrungsmitteln und die Schaffung eines Bewusstseins für gesunde Ernährung sind - trotz der unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen in beiden Ländern - notwendig. Zu dem Oberthema „Als kritisches Mitglied der Gesellschaft Verantwortung übernehmen im globalen Dialog“ erarbeiteten elf Schüler/-innen einen Fragebogen zu Ernährungsgewohnheiten, Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Sexualität und HIV/AIDS. Dieser Fragebogen wird auch an den Partnerschulen abgefragt werden und die Ergebnisse werden verglichen.
Im Rahmen der Erarbeitung hat die Gruppe Pro-Familia und die AIDS-Hilfe in Osnabrück besucht, um einen Einblick in die Arbeit zu gewinnen und geschult zu werden für die Betreuung jüngerer Schüler/-innen, die an einem Gesundheitstag Gelegenheit zu umfassender Information erhalten.

 


Schule am Osterberg, Göttingen

Wir sind eine Welt

Wir sind eine Welt – Zusammenarbeit der Generationen

Das Projekt: Der Gedanke der Humanitären Schule wurde in diesem Jahr von verschiedenen Schüler/-innengruppen der Schule am Osterberg aufgegriffen: Es gibt einen aktiven Schulsanitätsdienst.
In der Theater-AG „Jung und Alt“ proben und spielen Senior/-innen und Schüler/-innen zusammen und führen ihre Stücke im Bürgerhaus und in der Schule auf.
Ein Teil der Schüler/-innen berät Senior/-innen bei der Internetbenutzung oder unterstützt jüngere Schüler/-innen mit Förderunterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch.

Die Ideen: Für dieses Schuljahr ist darüber hinaus noch eine weitere Aktivität geplant. Mit Spendengeldern aus einem Sponsorenlauf planen die Schüler/-innen die Unterstützung eines Projektes für benachteiligte Roma-Kinder in Rumänien oder eine landwirtschaftliche Schule für Straßenkinder in Nicaragua.

Die Hilfe: Die Schülerfirma „Cafe Chaos“ spendete in diesem Schuljahr ihre sämtlichen Gewinne an die Elternhilfe für krebskranke Kinder Göttingen e.V.

 


Felix-Klein-Gymnasium, Göttingen

BAOBAB School in Ghana

Das Projekt: BAOBAB school in Ghana
Viele Kinder in Ghana, die ihre Eltern verloren haben, aus anderen Gründen auf der Straße leben oder sehr oft bei der Arbeit helfen müssen, haben keine Chance, regelmäßig die Schule zu besuchen. Viele Kinder in Ghana fürchten sich zudem vor der Schule: In Ghana ist es üblich, die Schüler für falsche Antworten oder kleinere Vergehen zu schlagen. Das läuft anders in der „BAOBAB school for trades and traditional arts“: Die bietet den Straßenkindern die Chance, eine schulische Grundbildung zu erhalten und ist zugleich eine Alternative zu den staatlichen Schulen. Für viele Kinder ist dies eine rettende zweite Chance auf eine Zukunft.

Die Hilfe: Die Spenden des Felix-Klein-Gymnasiums in Göttingen unterstützen die BAOBAB school beim Bau einer Herberge mit dem Ziel, Straßenkindern neben der schulischen Ausbildung auch medizinische Versorgung und ein Dach über dem Kopf zu geben.

Die Aktion: Auf Elternsprechtagen an der Schule verkauften die Schüler/-innen Brötchen, Kaffee und Kuchen an die Eltern und Lehrer/-innen. Außerdem planen sie eine Sommerparty für Schüler/-innen der fünften, sechsten und siebten Klassen. Die Eingeladenen sind von der Idee begeistert, dass die „Großen“ für sie eine Party schmeißen. Den Eintritt, den Erlös der Getränke, sowie das Geld der letzten und weiteren Kuchenaktionen schicken die Schüler/-innen am Ende des Schuljahres an die BAOBAB school in Ghana.

 


Hauptschule Emlichheim

Mehr-Generationen-Haus

Info: Humanitäre Projekte haben an der Hauptschule Emlichheim eine lange Tradition – eine kleine Chronik:

1999: Alle Schüler/-innen der Hauptschule führen eine Projektwoche zum Thema “Antipersonenminen” durch. Sie sammeln in vielen Aktionen über 16.000 DM und stellen diese der JRK-Aktion und “terre des hommes” zur Verfügung.
2000: Die Schüler der Klasse 7a sammeln unter ihren Mitschüler/-innen einen PKW-Anhänger voll Spielzeug. Eine Abordnung von acht Schüler/-innen bringt das Spielzeug zum DRK im Grenzdurchgangslager Friedland.
2001: Bei einem Sponsorenlauf kommen 20.000 DM zusammen. Damit unterstützen die Schüler/-innen regelmäßig die Kindernothilfe und ein Patenkind auf den Philippinen.
2005: Schüler/-innen der Hauptschule und Schüler/-innen aus den Niederlanden nehmen anlässlich “60 Jahre Kriegsende” an einer Aktion zur Versöhnung zwischen den Völkern teil. Sie bauen gemeinsam ein Denkmal, welches in Deutschland und den Niederlanden ausgestellt wird.

Zurzeit besitzt die Schule 14 Streitschlichter/-innen.

2006: Die Klasse 10 der Hauptschule nimmt an der JRK-Aktion “Humanitäre Schule” teil und spielt an drei Tagen das Rollenspiel “Outface”. Schüler/-innen der 10. Klasse arbeiten freiwillig in einem Mehr-Generationen-Haus und unterstützen das Personal bei der Kinderbetreuung.

 


KGS Salzhemmendorf

Patenkind in Afrika, Seniorenheim, ...

Die Aktionen: Die Schüler/-innen der Kooperativen Gesamtschule am Kanstein sprühen geradezu vor Ideen. So nutzen sie ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich für ihre Humanitäre Schule zu engagieren. Sie sammeln Spenden durch den Verkauf von Pausenleckereien und geben diese an eine soziale Einrichtung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit weiter. Sie unterstützen ein Patenkind in Afrika. Schüler/-innen ab der neunten Klasse besuchen Menschen im Senioren- und Pflegeheim für Demenzkranke: „Jugend begegnet Menschen im Seniorenheim“.

Die Ideen für „gegenseitige Hilfe“: Aber auch für ihre Mitschüler/-innen setzen sich die Schüler/-innen auf vielfältige Art und Weise ein: Die Schüler/-innen des siebten Jahrganges belegen einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Anschließend haben sie die Möglichkeit an einer Ausbildung zum/zur Schulsanitäter/-in teilzunehmen. Die Schüler/-innen der Schule können den Schulsanitätsdienst täglich in den Pausen im Krankenzimmer erreichen. Jeden Donnerstagnachmittag unterstützen Schüler/-innen der zehnten Klasse jüngeren Schüler/-innen bei ihren Hausaufgaben und beim Lernen. Klassenlehrer/-innen melden Schüler/-innen zur Hausaufgabenhilfe an. Auch als Streitschlichter/-in können sich die Schüler/-innen für eine friedliche Schule engagieren. Sie haben sich in allen Klassen und in der SV-Sitzung vorgestellt. Die Streitschlichter/-innen stehen den Schüler/-innen in den Pausen im Streitschlichterraum zur Verfügung und unterstützen bei Konflikten. Einige Schüler/-innen schreiben ein Drehbuch und drehen einen Film über das Planspiel „Outface“. Es soll zukünftige Teilnehmer/-innen des Projektes informieren. Darüber hinaus gibt es Klassenpatenschaften, d.h. die „neuen“ Schüler/-innen der fünften Klassen werden von Schüler/-innen des elften Jahrgangs als Paten betreut. Die Paten helfen ihnen dabei, das Schulgebäude kennen zu lernen und geben ihnen Tipps und Informationen zu den Abläufen im Schulalltag an ihrer „neuen“ Schule.

 


Gymnasium am Bötschenberg, Helmstedt

SSD und Benefiz-Veranstaltung

Das Projekt: Schulsanitätsdienst und humanitäres Projekt der elften Klassen
Am Gymnasium am Bötschenberg in Helmstedt wird es in Zukunft als feste Institution einen Schulsanitätsdienst geben. Dabei baut die Schule besonders auf die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen. Eine Umfrage, die das Interesse nach einem solchen Angebot ermitteln sollte, ist sehr positiv ausgefallen. Viele Schüler/-innen aus dem siebten Jahrgang, aber auch einige Elftklässler haben sich bereit erklärt, an einer „Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst“ mitzuwirken. Unterstützt wird dieses Projekt vom Deutschen Roten Kreuz und von der Barmer Krankenkasse, welche hierfür ein sogenanntes „Starter Kit“ zur Verfügung stellt. Für die Ausbildung der jungen Sanitäter/-innen sorgen Fachkräfte des Deutschen Roten Kreuz. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist ein Erste-Hilfe-Lehrgang, bei dem den Kindern der richtige Umgang mit Patient/-innen und deren Verletzungen nahe gebracht wird.
Ein weiteres Projekt erarbeiteten die Klassen 11.2 und 11.4. Sie planen eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Heilpädagogischen- und Sprachheilkindergartens in Helmstedt. Der Sprachheilkindergarten gehört zur Lebenshilfe und unterstützt Kinder, die aufgrund körperlicher und geistiger Behinderungen gefördert werden müssen.

Eine Idee...: Angesprochen werden sollen junge Leute im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, die gerne feiern, denn es soll z.B. auch eine Benefiz-Party geben. Im Augenblick sind die beiden elften Klassen dabei, Sponsoren für ihr Projekt zu begeistern. Dafür haben sie sich auch schon ein Motto ausgedacht: Die Kinder von heute sind die Kunden von morgen.
Trotz intensivter Suche fanden die Schülerinnen und Schüler leider keine Sponsoren für eine Anschubfinanzierung. Da sie sich nicht entmutigen ließen, folgte:

...eine zweite Idee: Nun soll am Tag der offenen Tür der Schule im Juni ein Flohmarkt organisiert werden, um so das Geld für die Unterstützung des heilpädagogischen Kindergartens Helmstedt zusammen zu bekommen.

 


Berufsbildende Schulen Helmstedt

Fußballturnier für HEIDI - Förderverein für krebskranke Kinder

Das Projekt: Die Schüler/-innen der Klasse 12 der Fachoberschule Wirtschaft an den Berufsbildenden Schulen für den Landkreis Helmstedt, beteiligen sich im Rahmen des Projektunterrichtes an dem Projekt JUNIOR des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln. Ihre JUNIOR-Firma YOUNG FUTURE nahm an dem Projekt Humanitäre Schule des Jugendrotkreuzes teil.

Die Aktion: Am Samstag, den 22.04.2006, haben die Schüler/-innen in der Sporthalle an der Kantstraße in Helmstedt ein Fußballturnier für Freizeitmannschaften veranstaltet.
Acht Mannschaften erklärten sich sofort bereit, an diesem Turnier für einen guten Zweck teilzunehmen. Die Mannschaften zahlten ein Startgeld von 20 €. Während der Veranstaltung, die von 10.00 bis 16.00 Uhr dauerte, verkauften die Schüler/-innen Kuchen, Salate und Getränke. Die Kuchen und Salate haben die Schüler/-innen der Klasse gebacken bzw. zubereitet.

Die Hilfe: Durch die Startgelder und Verkaufserlöse wurden insgesamt 281,70 € eingenommen. Dieses Geld haben die Schüler/-innen dem Verein HEIDI gespendet, einem Förderverein für krebskranke Kinder im Krankenhaus Wolfsburg. Der Scheck wurde der 1. Vorsitzenden des Vereins, Frau Hammerstein, am 03.05.2006 in der Geschäftsstelle in Wolfsburg überreicht.

 


Friedrich-List-Schule, Hildesheim

Henry Dunant, Hildesheim und der Ruf von Solferino

Das Projekt: Schüler/-innen der Friedrich-List-Schule dokumentieren den Weg der Botschaft von Henry Dunants. Er verbreitete sie von Solferino über Genf nach Hildesheim. Dort gründete man bereits 1868 zwei humanitäre Hilfsvereine zur Pflege von verwundeten und kranken Soldaten. Ihre erste Bewährungsprobe erfuhren die Zweigvereine des Roten Kreuzes früher als ihnen lieb war, im deutsch-französischen Krieg von 1870/71: In vier Lazaretten pflegten Hildesheimer Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul unter Leitung der Vereinsvorsitzenden Verwundete und Kranke beider Konfliktparteien, sie richteten Sammelstellen für „Liebesgaben“ ein und unterstützten bedürftige Invaliden und Kriegsfamilien. Das nachfolgende 20. Jahrhundert mit seinen barbarischen, industriell geführten Weltkriegen ließ den Ruf nach Humanität in Krieg und Frieden bis in unsere Gegenwart erschallen, als dauernde Mahnung und Herausforderung aller Menschen guten Willens.

Die Aktion: Die Schüler/-innen erarbeiten anhand zeitgenössischer Schrift- und Bildquellen eine Ausstellung, die im Juni/Juli präsentiert wird.

 


Elbmarschschule, Dannenberg

Schulsanitätsdienst

Die Aktion: Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 gibt es die AG „Schulsanitätsdienst“ in der Elbmarsch-Schule in Dannenberg. Die Schüler/-innen treffen sich mittwochs in der fünften und sechsten Stunde. Im November 2005 fand im Haus des Jugendrotkreuzes in Einbeck die Grundausbildung zum/zur Schulsanitäter/in statt. Gleich in der Woche danach kamen die ersten Einsätze. Heute vergeht kaum eine Woche, in der die Schulsanitäter/-innen nicht über ihre PMR-Funkgeräte alarmiert werden. Die Schüler/-innen und Lehrer/-innen rufen die Schulsanitäter/-innen zu allen Notfällen in der Schule, seien es Verletzungen wie z.B. Frakturen oder Blutungen oder zu Erkrankungen jeder Art. Und: Alle Verletzten wurden bisher erfolgreich versorgt.
Ein großer Notfallrucksack vom Jugendrotkreuz und ein Starter-Kit der Barmer Ersatzkasse gehören zur Ausrüstung der Schulsanitäter/-innen. Die Kreissparkasse Lüchow-Dannenberg hat 2.500,- € für das Projekt gespendet, so dass alles, was darüber hinaus gebraucht wurde, gekauft werden konnte. Das Dannenberger Jugendrotkreuz betreut die AG. 14 Schulsanitäter/-innen haben mittlerweile sogar den Sanitätslehrgang A erfolgreich absolviert. In den AG-Stunden werden die abgeschlossenen Einsätze nachbesprochen und ausgewertet. Die Schulsanitäter/-innen pflegen ihr Arbeitsmaterial, üben an Fallbeispielen und bilden sich weiter. Darüber hinaus haben die Aktiven des Schulsanitätsdienstes das komplette Schulzentrum auf Verletzungsgefahren und Gefahrenquellen analysiert und diese nach Absprache mit den Lehrer/-innen und der Schulleitung beseitigt.

Die Idee: Im nächsten Schuljahr ist ein Projekt zur Frühdefibrillation geplant, welches intensiv von der Björn-Steiger-Stiftung gefördert wird. Schon jetzt sind der Schulsanitätsdienst und das Planspiel „Outface“ fester Bestandteil der schulischen Arbeit und auch im nächsten Jahr werden die Scouts und die Schulsanitäter/-innen aktiv ihre Schule mitgestalten.

Statements unserer Schulsanitäter/-innen
Jan-Christoph: „Ich bin Schulsani geworden wegen der Zusammenarbeit mit den anderen im Team, außerdem hoffte ich Freundschaften zu schließen und viel Erste Hilfe zu lernen!“
Nadine: „Anerkennung ist auch ein wichtiger Punkt – immerhin werden wir Hauptschüler manchmal ganz schön unterschätzt, und diese ganze Öffentlichkeitsarbeit hat uns weitergebracht.“
Kristian: „Ich musste mich mal selber retten. Ich hatte Bereitschaftsdienst und habe mir an der Schleifmaschine die Fingerkuppe ganz schön aufgerissen. Da ich ja eh Dienst hatte, habe ich mich selber versorgt.“
Tobi: „Mir ist selbst auch was passiert: Im Technikunterricht habe ich mir in den Daumen gebohrt – Dennis und Jan-Christoph haben mich dann erstklassig versorgt!“

 


Christianischschule, Lüneburg

UNICEF Kinderprojekte

Das Projekt: Die Schüler/-innen der Christianischule in Lüneburg konzentrieren sich in ihrem humanitären Projekt auf die Kinder, die in Kriegs- und Krisengebieten aufwachsen. Das Interesse, sich vor allem in diesem Bereich zu engagieren, entstand durch die durch das Planspiel „Outface“ ausgelöste Diskussion um den Einsatz und das Leben der Kindersoldat/-innen und den Film „Lost Children“, den einige Schüler/-innen im Kino angesehen hatten. Der Film macht erschreckend deutlich, wie Kindersoldat/-innen leiden müssen und dass sie nur durch gezielte Hilfe von außen wieder in ein „normales“ Leben zurückfinden können. Die Hilfe: Durch diese Erfahrungen aufgerüttelt, beschlossen die Schüler/-innen Geld für zwei Projekte von UNICEF zu sammeln. Bei dem ersten ausgewählten Projekt handelt es sich um das Projekt „Verletzte Seelen – Hilfe für missbrauchte Mädchen“. Darüber hinaus spenden sie für das UNICEF Projekt „sauberes Wasser für alle Kinder“. Z.B. in Äthiopien und Malawi werden Anlagen von Brunnen mit Pumpe oder Handpumpen beschafft und gewartet, die bis in 45 Meter Tiefe Wasser nach oben pumpen können.
Den Schüler/-innen ist dieses Projekt auch deshalb wichtig, weil sie darin einen Betrag sehen, Mädchen zu unterstützen, die bisher täglich kilometerweit und stundenlang zu weit entfernten Brunnen laufen müssen, um sauberes Trinkwasser zu besorgen. Die Schüler/-innen hoffen mit Brunnen vor Ort den Mädchen mehr Zeit und damit die Chance, auf einen Schulbesuch geben zu können.

Die Aktionen: Um für beide Projekte Geld zusammen zu bekommen, planen die Schüler/-innen so einiges: Verkauf von Kaffee und Kuchen in den Pausen, Sammlungen in der Stadt, Schuhputzen…

Infokasten:
Verletzte Seelen – Hilfe für missbrauchte Mädchen:
In vielen Kriegsregionen werden Kinder und Frauen Opfer von sexueller Gewalt. Sie werden zum Beispiel als „Kriegsbeute“ gefangen gehalten, vergewaltigt und gequält. Darüber hinaus werden Massenvergewaltigungen und Folter in vielen Kriegsgebieten gezielt eingesetzt. Allein in Ruanda wurden während des Völkermords 1994 zwischen 250.000 und 500.00 Mädchen und Frauen vergewaltigt.
Sauberes Wasser für alle Kinder:
Schätzungsweise trinken heute noch eine Milliarde Menschen mit Krankheitserregern verunreinigtes Wasser. Sie beziehen ihr Trinkwasser aus verschmutzten Quellen, Brunnen, Teichen oder Flüssen. In den ärmsten Ländern sterben jeden Tag noch rund 5.000 Kinder unter fünf Jahren an den Folgen von Durchfallerkrankungen. Auch wenn die Kinder nicht sterben, sind sie häufig durch ihre Krankheit so geschwächt, dass sie die Schule oder ihre Ausbildung nicht schaffen. Hinzu kommt, dass der Wassernotstand viele Kinder – vor allem Mädchen – am Schulbesuch hindert. Anstatt die Schule zu besuchen, müssen sie täglich stundenlang mit Kanistern, Eimern oder Krügen bepackt laufen, um Wasser für sich und ihre Familien zu besorgen. Weil es vielen Schulen bis heute an getrennten sanitären Einrichtungen fehlt, wird darüber hinaus den älteren Mädchen verboten, zum Unterricht zu kommen.

 


BBS Northeim

Humanitäre Unternehm(ung)en

Das Projekt: Die BBS I in Northeim bieten für Schüler/-innen, die die Haupt- oder Realschule absolviert haben, weiterführende Bildungsgänge an, in denen in ein bzw. zwei Schuljahren der Erweiterte Sekundarabschluss I erreicht werden kann. Die Basis einer jeden Klasse bildet ein real agierendes Schülerunternehmen. Das heißt: Die Kunden und Lieferanten sind echt, die Produkte und Dienstleistungen sind echt und natürlich ist auch das Geld echt. Durch die Arbeit in „ihrem“ Unternehmen lernen die Schüler/-innen mit Spaß und hoher Motivation ökonomische, rechtliche, ökologische und soziale Zusammenhänge des Wirtschaftens.
Als Unternehmensziele verfolgen die Klassen dabei gleichzeitig pädagogische Ziele (anhand der praktischen Arbeit etwas lernen), ökonomische Ziele (jedes Projekt soll sich möglichst selbst tragen) und soziale Ziele. Dieser Zielkonflikt wird ständig im Unterricht thematisiert.

Die Ideen: Neben dem Schulkiosk „Iss Was?!“ (preiswerte Versorgung mit möglichst gesunden Lebensmitteln) oder dem Reisebüro „Reisewind“ (ökologisches Reisen) ist in den derzeit bestehenden 13 Schülerunternehmen vor allem in den folgenden Projekten der soziale Aspekt besonders akzentuiert:
Die Veranstaltungsagentur „KultiVita“ plant und realisiert Kulturveranstaltungen im Raum Northeim. Überschüsse aus gewinnbringenden Events, wie z. B. Konzerte mit Nachwuchsbands und Filmveranstaltungen werden genutzt, um defizitäre Veranstaltungen zu finanzieren, die sonst nie in Northeim realisiert würden: Jugendtheater zu den Themen Gewalt und Sexualität oder Vorträge berühmter Leute über deren soziales Engagement, wie beispielsweise Rüdiger Nehberg (Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung) oder Dennis Goldberg (Weggefährte Nelson Mandelas). Neuerdings erhalten alle Jugendlichen, die im Besitz einer offiziellen Jugendleiter/-innenkarte sind, freien bzw. ermäßigten Eintritt. Ziel ist es darüber hinaus Betriebe im Landkreis Northeim zu akquirieren (Diskos, Kinos, Bäder etc.), die weitere Vergünstigungen für Inhaber einer Jugendleiter/-innenkarte bereitstellen, um damit das ehrenamtliche Engagement der Jugendleiter/-innen zu würdigen. Einige Schüler/-innen sammeln zurzeit erste Erfahrungen in Gesprächen mit den Unternehmen. Anschließend soll das Projekt mit der gesamten Klasse durchgeführt werden.
Außerdem vermarkten die Schüler/-innen Produkte aus einer örtlichen Behinderten-Werkstätte mit ihrem Schülerunternehmen „I + II macht EINS“, insbesondere auf Verkaufsbasaren zu Weihnachten und Ostern.
Im Schülerunternehmen „OMBILI“ werden Produkte aus Namibia (Mobile, Schmuck etc.) innerhalb und außerhalb der Schule verkauft.

Die Hilfe: Bei allen Verkaufsaktionen werden Informationen über die Buschleute, die die Waren hergestellt haben, geboten. Zudem bestehen Briefkontakte zu afrikanischen Jugendlichen. Die gesamten Einnahmen aus dem Projekt fließen nach Namibia.
„Fair-Handel“ vermarktet fair gehandelte Lebensmitteln (Kaffee, Tee, Kakao etc.) und informiert über das Fair-Handels-Konzept.

 


Realschule Dissen

Tafel für Bedürftige

Das Projekt: Die Tafeln
Seit November 2005 gibt es in Dissen eine Niederlassung der „Osnabrücker Tafel“, die wöchentlich Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Zurzeit arbeiten zwölf Schüler/-innen der Realschule in Dissen bei der „Tafel“ mit. Die Bereitschaft, sich für Bedürftige der Stadt einzusetzen, ist so groß, dass derzeit viele Schüler/-innen auf der Warteliste stehen, um demnächst ebenfalls die „Tafel“ durch ihr Engagement zu unterstützen.

Die Aktion: Jeweils donnerstags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr werden Lebensmittel für 400 Personen ausgegeben. Die Helfer/-innen arbeiten in drei Teams mit unterschiedlichen Zuständigkeiten. Von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr werden die Lebensmittel vorbereitet. Die Lebensmittel werden in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr verkauft. Das dritte Helfer/-innenteam räumt im Anschluss an die Verteilung die Räumlichkeiten auf.
Die Schüler/-innen beteiligen sich an der Vorbereitung der Lebensmittel. Sie schleppen Kisten, putzen Gemüse, sortieren Lebensmittel nach Haltbarkeitsdatum, verpacken Brot und entsorgen Müll. Sie arbeiten mit erwachsenen freiwilligen Helfer/-innen zusammen und sind bei diesen sehr beliebt. Vor allem diese positive Bestätigung erfreut die Schüler/-innen bei ihrem Einsatz, den sie in ihrer Freizeit nach dem Schulunterricht leisten.

Die Idee und Hilfe: Hinzu kommt für die Beteiligten die Erkenntnis, dass so viele bedürftige Familien in der eigenen Stadt und den umliegenden Gemeinden wohnen. Viele Kinder und selbst Schulkamerad/-innen leben unterhalb der Armutsgrenze. Das führt bei den Ehrenamtlichen zu Nachdenklichkeit und kritischer Reflexion des eigenen Konsumverhaltens und zur Solidarität mit den betroffenen Menschen. Darüber hinaus verhilft diese Arbeit dazu, Vorurteile gegenüber Arbeitslosen und von Armut betroffenen Familien abzubauen.

 


BBS Osterholz-Scharmbeck

Integration nach Migration

Das Projekt: Integration nach Migration…
…keine leichte Aufgabe. Gerade die Integration ganzer Familien mit Migrationshintergrund bedarf Zeit, Geduld, Ideen und Engagement.
30 Schüler/-innen der Berufsbildenden Schule Osterholz-Scharmbeck nahmen über die Migrationsbeauftragte des Landkreises und eine Sozialberaterin Kontakt zu Familien unterschiedlichster Nationalität auf. Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Sprachförderung, insbesondere der Kinder, aber auch der Väter und Mütter. Diese Unterstützung kann ganz unterschiedlich aussehen:

Die Hilfe: Bei kleineren Kindern ist es das Erleben der Sprache im Spiel, ältere Kinder erhalten durch die beteiligten Schüler/-innen gezielte Sprachförderung aber auch Hausaufgabenhilfe, und bei Erwachsenen werden die Kenntnisse der deutschen Sprache mit entsprechendem didaktischen Material erweitert. Auch innerschulisch trägt die Zusammenarbeit Früchte, da von dieser Förderung auch eine Klasse des Berufsvorbereitungsjahres profitiert, in der nur Mädchen mit ausländischer Herkunft unterrichtet werden.

Die Aktion: Die Schüler/-innen sind auf ihre anspruchsvolle, ehrenamtliche Tätigkeit durch die Migrationsbeauftragte, die Sozialberaterin und eine weitere Sozialarbeiterin vorbereitet worden. Sie haben sich dabei verpflichtet, mindestens acht Termine mit den Migranten durchzuführen. Durch dieses soziale Projekt kommt es zu einem Austausch der Schüler/-innen mit Migrant/-innen auch auf kulturelle Art und Weise. Der Austausch fördert neben dem inhaltlichen Aspekt auch das Verständnis und die Akzeptanz füreinander.
Eine Weiterführung des Projektes im nächsten Schuljahr ist geplant.

 


Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Herzberg

Schulen für Afrika

Hilfe für Kinder in Afrika - ein neues Leben mit Bildung ermöglicht den Start in eine bessere Zukunft

Das Projekt: Ganz im Sinne der Auszeichnung zur „Humanitären Schule“, die das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium bereits im Juli 2005 vom niedersächsischen Jugendrotkreuz erhielt, entschied sich der Werte und Normen-Kurs des jetzigen zwölften Jahrgangs dazu, im Schuljahr 2005/2006 an dem Projekt „Schulen für Afrika" teilzunehmen. Dieses Projekt baut mit Hilfe von Spenden in Afrika Schulen mit Trinkwasserbrunnen auf.

Die Aktionen: Schülerinnen und Schüler vieler Klassen verkauften in der Pausenhalle der Schule Waffeln, Kuchen, Sandwiches, Popcorn und Buttons mit der Aufschrift „Gib Bildung eine Chance", beim Elternsprechtag wurden die Eltern mit Kaffee, Kuchen und Brötchen versorgt. Außerdem wurde von Schülern eine LAN-Party initiiert und der Abi-Jahrgang veranstaltete einen großen Kultur- und Benefizabend. Die Erlöse wurden alle gespendet, sodass die angestrebte 5.000 € - Marke nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten wurde.

Hilfe erzeugt Hilfe: Der Hamburger Millionär Dr. Peter Krämer erklärte sich spontan bereit, jede Spende, die für dieses Projekt eingeht, zu verdoppeln. Herzlichen Dank!
Später möchte das Gymnasium mit der durch die Spenden gebauten Schule eine Patenschaft eingehen.

 


BBS Osterode Fachschule Sozialpädagogik

Hilfe für die Massai

Die Aktion: Ohne Bildung fällt es den Massai schwer, ihre Rechte gegenüber anderen zu vertreten und einzufordern. Das Schulprojekt will Kinder unterstützen, überhaupt eine Grundbildung zu erlangen, da die Mehrzahl der Bevölkerung sich einen Schulbesuch nicht finanzieren kann. Nur so kann den Kindern eine weitere schulische oder berufliche Zukunft ermöglicht werden.

Idee und Hilfe: Großer Spendenaktionstag „Hilfe für die Massai“ in Tansania
„Einsatz zeigen; sich für einen guten Zweck engagieren – etwas Sinnvolles tun“
Dieses Motto haben sich die Schüler/-innen der Fachschule Sozialpädagogik in Osterode auf ihre Fahnen geschrieben und im Rahmen des Projektes „Humanitäre Schule“ einen Spendenaktionstag am 11.06.2006 von 10.00 bis 18.00 Uhr an der BBS II Osterode / Leege veranstaltet. Bei vielen spannenden Aktionen und Veranstaltungen wie Flohmarkt, Kinderschminken, Zöpfe flechten, Go-Kart fahren, Kinderbetreuung, der Aufführung von Minimusicals, erlebnispädagogischen Spielen und vielem mehr, konnten Eltern und Kinder Spaß haben und gleichzeitig etwas Gutes tun. Gegen eine geringe Standgebühr von 2,50 Euro pro Meter hatte jede/-r Interessierte die Möglichkeit, nach Voranmeldung am Flohmarkt teilzunehmen. Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt. Der Gesamterlös der Spendenaktion geht an ein Schulprojekt in Tansania.

 


Athenaeum Gymnasium, Stade

Schlaflos für Mali

Die Geschichte: Die Schüler/-innen aus Farakale in Mali mussten um die Abschlussklasse zu besuchen, entweder täglich 25 km zu Fuß nach Diaramana laufen, oder sich in Diaramana Gastfamilien suchen, die sie für den Aufenthalt bezahlten. Deshalb erreichten viele Schüler/-innen ihren Abschluss nicht, weil sie das notwendige Geld nicht aufbringen konnten. Spenden sollten den Neubau eines Schulgebäudes für die neunten Klasse direkt in Farakala ermöglichen.

Die Aktion: Am 7. und 8. Juli 2005 fand ein 24-Stunden – Lernmarathon im Athenaeum in Stade statt. Während dieses Projektes arbeiteten die Schüler/-innen zu selbstgewählten Themen, die in der Schule nicht oder nur selten vorkommen. Man konnte aus über 400 Projekte wählen: Von A wie Astronomie, über Chinesisch Kochen, Karate, Töpfern bis Z wie Zaubern war alles dabei. Der Zuspruch von Schüler/-innen, Eltern, Lehrer/-innen und aus der Wirtschaft war enorm. Der Lernmarathon wurde von der örtlichen Presse 24 Stunden live im Internet übertragen. Durch Sponsoren kamen am Ende des Tages über 12.000,- Euro zusammen.
Die Schüler/-innen beschlossen weiter zu machen und sammelten im Advent noch mal zusätzliche 3000,- Euro.

Die Hilfe: Seit September steht das Schulgebäude in Farakala. Das Geld reichte zusätzlich für den Bau einer Krankenstation. Mittlerweile ist der Schulbetrieb aufgenommen und die ersten Kinder wurden geimpft. Herr Till Krömer, Lehrer des Athenaeums, besuchte über die Weihnachtszeit Farakala und brachte viele Fotos und noch mehr unvergessliche Eindrücke aus Mali mit.
Angespornt von so viel Erfolg machen die Schüler/-innen weiter: Im Sommer ist ein riesiger Mali-Flohmarkt geplant, damit die Menschen in Farakala sauberes Trinkwasser erhalten, welches sie dringend benötigen.

Infokasten:Warum Farakala/Mali?
Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung haben weniger als einen Euro pro Tag zur Verfügung. Die ehemalige französische Kolonie ist seit 1992 demokratisch. Mit dieser Aktion soll neben der unmittelbaren Hilfe für die Menschen auch ein Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie geleistet werden.

 


Lessingrealschule, Wolfenbüttel

Austausch Weißrußland, Suppenküche Suta Mare

Das Projekt: Die Lessing-Realschule, eine von 20 Unesco-Projekt-Schulen Niedersachsens, unterstützt Projekte der UNESCO durch zahlreiche Aktionen.

Die Aktionen: Die Schüler/-innen veranstalteten im September einen "Familientag". Spiel und Spaß standen dabei im Vordergrund, aber auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Der Erlös ermöglichte im Oktober zehn Schüler/-innen und zwei Lehrer/-innen aus Witebsk/Weißrussland einen einwöchigen Aufenthalt in Wolfenbüttel mit Ausflügen nach Berlin und Wolfsburg. Momentan machen sechs Schülerinnen und ein Lehrer aus Wolfenbüttel einen Gegenbesuch in Weißrussland.
Im November fand der traditionelle Weihnachtsbasar in Wolfenbüttels Innenstadt statt. Neben selbst gemachter Marmelade und Keksen boten die Schüler/-innen auch Waffeln, Punsch und selbst gebastelte Weihnachstkarten zum Verkauf. Der Gewinn geht an Wolfenbüttels Partnerstadt Satu Mare in Rumänien und an die "Suppenküche" in Wolfenbüttel.
Seit vielen Jahren - so auch in diesem Schuljahr - unterstützt die Lessing-Realschule eine Schule in Oriza/Indien durch den Verkauf von Bleistiften, die sich großer Beliebtheit bei den Schülern erfreuen.

Die Hilfe vor Ort: Als eine der ersten Schulen haben die Realschüler/-innen für bedürftige Wolfenbütteler gekocht. In der „Suppenküche" der evangelischen und katholischen Kirche, die in der Zeit von Oktober bis März täglich ein Mittagessen für ca. 30 – 50 Bedürftige anbietet, arbeiten drei Klassen mit.

 


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